Floating oder Embedded? Der richtige Modus für den richtigen Ort
Das Messaging-Widget kennt zwei Leben: als schwebende Blase über der Seite (Floating) und als Bauteil im Layout (Embedded). Beide sind richtig, nur selten am selben Ort.
Wann Floating
- Marketing-Seiten und Shops, wo der Chat ein Angebot ist, kein Kernelement: Die Blase (oder ein eigener Launcher) stört den Inhalt nicht und ist trotzdem da.
- Viele Seiten, ein Einbau: Floating funktioniert überall gleich, ohne Layout-Arbeit pro Seite.
- Proaktive Nachrichten: Kampagnen, die von sich aus ein Fenster öffnen, gibt es nur im Floating-Modus.
Wann Embedded
- Portale, Intranets, Web-Apps, in denen der Chat zur Oberfläche gehört, wie im Werkstatt-Terminal.
- Gestaltete Übergänge: Ein Formular, das zum Chat wird (Kontaktseite), eine Suche, die ins Gespräch führt (Suche & Chat). Das geht nur, wenn das Widget ein Element ist.
- Volle Kontrolle über Platz und Kopfzeile: Embedded füllt deinen Container und lässt sich ohne Kopfzeile betreiben; die Navigation liefert dein Panel.
Die drei Regeln
1. Nie mischen. Embedded und Floating auf derselben Seite kollidieren. Pro Seite ein Modus; wer beides braucht, braucht zwei Seiten.
2. Render ist einmalig. zE('messenger', 'render', …) läuft genau einmal pro Seitenladen. Ein zweiter Aufruf dupliziert das Widget, ein Un-Render existiert nicht. Optionen ändern heisst: Seite neu laden. Panels öffnen und schliessen löst man deshalb mit CSS (Container zeigen/verstecken), nicht mit erneutem Rendern.
3. Der Container braucht Masse. Beim Embedded-Render muss das Ziel im DOM stehen und Grösse haben. Ein zugeklapptes Panel darf geclippt sein (overflow: hidden), aber nicht display: none.
Entscheidungshilfe in einem Satz
Gehört der Chat zur Oberfläche, ist es Embedded. Begleitet er sie nur, bleibt es Floating, dann aber mit sauberem Launcher statt Standard-Blase.